Mirjam Riegger


Geboren in Villingen/Schwarzwald – wurde ich ausgebildet als Übersetzerin für Französisch und Spanisch in Heidelberg, Tours und Madrid.

Es folgten verschiedene Tätigkeiten in europäischem Verband in Brüssel, in der chemischen Industrie in Frankfurt und als Sprachlehrerin in der Volkshochschule.

Parallel zum Studium der Erziehungswissenschaften in Frankfurt (1977 bis 1981) war ich als pädagogische Mitarbeiterin und Autorin in dem Industrieprojekt „Lernstatt“ tätig.

Später als freiberufliche Kursleiterin in der Erwachsenenbildung (Sprachen,Yoga und west­östliche Entspannungstherapien) sowie in der außerschulischen Jugendbildung (Sprachunterricht, kreative Angebote für Kinder und Jugendhaus).

In der Aufbruchszeit der 80er Jahre fand ich über autodidaktisches Zeichnen und Malen neuen Zugang zu den künstlerischen Interessen meiner Schulzeit: Ich ließ mich ausbilden in den verschiedensten Techniken bei professionellen KünstlerInnen in Workshops, Block­Seminaren, fortlaufenden Kursen und Sommerakademien: Aufbaukeramik und Modellieren bei Agnes Müller, Bonhoeffer­ Gemeinde Ffm- Höchst und Bildhauer Hans Gasman, Europ. Akademie Trier. Aquarellmalerei Stillleben bei Rolf Böttcher , Frankfurt, ab 1990.

Akt­ und Porträt­zeichnen bei Hetty Krist, Frankfurt, sowie bei Michael Siegel, Städelmeisterschüler in Frankfurt.

Acrylmalerei ab 1996 bei Heike Negenborn,Mainz und Alfonso Menella/Mainz, auf den jährlichen Kunstwochen im Rheingau (Bildungszentrum Nothgottes) und Wiesbaden­ Naurod (1996­2004).

In der Europ. Akademie für Bildende Kunst in Trier (ab 1986) erhielt ich wichtige künstlerische Impulse durch interessante Begegnungen, u.a. bei Toon de Haas, niederländischer Maler.

Studienreisen führten mich auch nach Indien, im Rahmen von NGO ­Entwicklungs- Projekten bei Madras (1985/86) und Nagpur (1996, 2000 und 2001), die ich fotografisch in einer Ausstellung dokumentierte: „Anmut und Würde­­ Frauen und Kinder in Indien“. (2001 Stadtbücherei Ffm­Schwanheim)

Zeichnen und Malen sind für mich eine meditative Tätigkeit. Sie wird zum kreativen Prozess, wenn hohe Konzentration auf das Motiv und Raum für spontane Einfälle zusammenkommen. Anregungen für Bilder finde ich in meiner unmittelbaren Umgebung.

Ich arbeite mit Bleistift, Bunt­ und Rötelstift, Tusche, Pastellkreiden, Kohle, (Kalt­) Radiernadel und Pinsel (Acryl­ und Aquarell)

Meine Motive sind Menschen in bestimmten Haltungen, als Akt und Porträt, am liebsten Gesichter, in denen gelebtes Leben sichtbar wird. (Live­Modelle).Auch in meinen Stillleben stelle ich gern einfache, „belanglose“ Dinge des Alltags als Porträt dar, z.b. Gefäße und Gemüse aus Küche und Keller; auf dem Papier bekommen sie einen eigenen und neuen Wert.

 

Ich lebe und arbeite in Frankfurt/Schwanheim seit 1970.